Fehlt der KI weiterhin Substanz?

Dorothee Köhn von der DEKRA spricht ein wichtiges Thema an: Die meisten KI-Generatoren sind weiterhin voreingenommen – und in vielen Fällen damit für die professionelle Kommunikation unbrauchbar. Dafür liefert Köhn ein gutes Beispiel.

Die von ihr gezeigten Bilder sind aber auch noch aus einem anderen Grund problematisch: Sie reihen einen Fehler an den nächsten Fehler. Und die stecken gar nicht mal im Detail. Worauf sitzen zum Beispiel beide Frauen? Oder wonach greifen ihre Hände?

Sollte eine generative Bild-KI Ende 2024 nicht zuverlässig in der Lage sein, eine Radfahrerin abzubilden? Offenbar ist das weiterhin ein Problem – trotz vollmundiger Versprechen der jeweiligen Hersteller.

Für den Nutzer bedeutet das: Jedes Bild muss peinlich genau vor Gebrauch geprüft werden. Nicht einmal Selbstverständliches darf vorausgesetzt werden. Eine Radfahrerin sitzt gewöhnlich auf einem Sattel und hält den Lenker in ihren Händen. Menschen wissen das. Die KI offenbar (noch) nicht.

Die positive Nachricht dahinter: Die generative KI kann Fotografen (noch) nicht ersetzen (gleiches gilt übrigens auch für Texter - aber das ist eine andere Geschichte).

Habt ihr auch so kuriose Beispiele aus der Praxis? Dann kommentiert doch bitte auf LinkedIn: Fehlt der KI Substanz?